Darum geht es:

Mit diesem Aufruf luden wir ab März die Anwohnenden im Hasenbergl zu einem Beteiligungsprozess am 12./13. Mai 2023 ein. Das Projekt fand in Kooperation zwischen dem ASZ Hasenbergl und unseren Einrichtungen der Stadtteilarbeit, den Nachbarschaftstreffs Hasenbergl und Blauer Punkt, statt. 2020 schon haben wir mit in einem ähnlichen Projekt in der Siedlung am Lerchenauer See die Nachbar*innen erfolgreich dabei unterstützt, aktiv die Lebensqualität in ihrem Quartier zu verbessern, indem sie in einem zweitägigen Workshop Bedarfe identifiziert und Arbeitsgruppen gebildet haben. Daraus sind unter anderem der Nachbarschaftstreff Lerchenau, aber auch das Angebot eines sozialen Mittagstischs in Kooperation mit den Kirchengemeinden vor Ort, wie auch die Installation eines Sportparks am Lerchenauer See entstanden.

Alle Termine auf einen Blick

Workshops: 12.05.2023 von 15:00 – 19:00 Uhr und 13.05.2023 von 09:00 – 17:00 Uhr

Abschlussveranstaltung: 17.06.23 von 11:00 – 14:00 Uhr.

Veranstaltungsort: ASZ Hasenbergl,
Stanigplatz 8a, 80933 München

Diakonie Hasenbergl

„Mit „Gemeinsam gut leben im Hasenbergl“ laden wir alle Anwohnenden dazu ein, generationenübergreifend und interkulturell die verschiedenen Angebote im ASZ mitzugestalten.”

Unsere Ergebnisse

Ein großes, interkulturelles Fest soll es nächstes Jahr mit Fertigstellung des Stanigplatzes geben. Darauf verständigten sich die Bürgerrät*innen und Vertreter*innen aus Diakonie Hasenbergl sowie Politik und Verwaltung bei der Ergebnispräsentation des Stadtteilforums "Gemeinsam gut leben im Hasenbergl".. Mehr als 25 Personen waren der Einladung in das Alten- und Servicezentrum (ASZ) Hasenbergl zum Weiterdenken der Projektideen gefolgt. Schon im Mai hatten engagierte Anwohnende im Rahmen des Beteiligungsworkshops ein ganzes Wochenende lang verschiedenste Projektideen zur Verbesserung der Lebensqualität im Hasenbergl entwickelt. Eine ‚Er-Lebens-Meile Hasenbergl‘, regelmäßige Nachbarschaftstreffen oder ein ‚Welt-Zelt‘ und eine ‚Bürger*innenrunde‘ waren nur einige der Vorhaben, die in den vergangenen Wochen weiter bearbeitet und nun vorgestellt worden waren.

Er-Lebens-Meile im Hasenbergl konkretisiert sich

Das Projekt fußt auf zwei Vorhaben: Der Grünstreifen entlang der Schleißheimer Straße ab der ehemaligen Trambahn-Wendeschleife soll, so der Wunsch der Anwohnenden, zu einem Freizeitgelände für Kinder und Jugendliche ausgebaut werden. Mit Wasserspielplatz oder Boulderwand sollen dort auch Kinder ab acht Jahren attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten finden. Zur Finanzierung sollen Sponsoren gefunden werden. Zur Idee gehört außerdem eine Alpaka-Farm, die die Attraktivität des Stadtviertels erhöhen soll. Darüber hinaus könne die therapeutische Wirkung im Kontakt mit den Tieren vielen belasteten Menschen im Viertel zu Gute kommen, verschiedene therapeutische Angebote sollen mit den Trägern vor Ort entwickelt werden. Aber auch Erwerbseinkommen können mit der Farm erwirkt werden, etwa wenn die Anwohnenden in die Pflege der Tiere und den Geschäftsbetrieb der Farm mit eingebunden werden.

Ein Nachbarschaftsnetzwerk

Es gibt ein umfassendes und vielseitiges Angebot privater Initiativen und Vereine, der sozialen Träger, Kirchen und öffentlichen Institutionen, für alle Altersgruppen ist da etwas dabei. Leider fehlt den Nachbar*innen eine übersichtliche Aufstellung aller Angebote. Bisher werden die Angebote vorwiegend mit Einzelflyern und Broschüren der Anbietenden beworben, ein neues Veranstaltungs- und Informationsmedium soll diese Angebote nun bündeln und den Anwohnenden digital und in reduzierter ausgedruckter Form zur Verfügung gestellt werden.
Eine weitere Idee: digitale Informationspanels vor dem Kulturzentrum 2411, am Pfarrer-Steiner-Platz und am Stanigplatz.

Regelmäßige interkulturelle Nachbarschaftstreffen

Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Jung und Alt und die verschiedenen Generationen und Kulturen noch mehr miteinander verbindet. Es gibt bereits vielfältige Angebote für Anwohnende, die etwa in den Nachbarschafstreffs der Diakonie Hasenbergl oder den Wohnungsbaugesellschaften verortet sind. Diese Angebote sprechen häufig eine gleiche Gruppe engagierter Nachbar*innen an. Wir können uns vorstellen, dass mit regelmäßigen generationenübergreifenden Treffen und Veranstaltungen auch Mitglieder verschiedener kultureller Gruppen zusammenkommen. Wir denken hier an ein gemeinsames interkulturelles Fest, eine offene Bühne für jüngere und ältere Menschen. Vielleicht gelingt es uns ja sogar, ein gemeinsames Rap-Event auf die Beine zu stellen.

Ein Welt-Zelt für mehr Miteinander

Das Projekt ‚Welt-Zelt‘ beschreibt einen Pavillon als weiteren Treffpunkt für die Hasenbergler*innen. Im Hasenbergl leben viele Menschen unterschiedlicher Kulturen. Wir möchten ein Angebot schaffen, damit wir alle mehr miteinander reden, miteinander leben. Wir denken an einen offenen Pavillon am Pfarrer-Steiner-Platz, der von Anwohnenden sowie verschiedenen Organisationen und sozialen Trägern bespielt werden soll“. In den Räumlichkeiten können in regelmäßigen Abständen verschiedene künstlerische Ausstellungen und Aktionen Platz finden. Die Außenwände können für Graffiti freigegeben werden, hier wollen wir mit bekannten Künstlern in Kontakt treten. Wir möchten das ‚Welt-Zelt‘ gerne als neuen Treffpunkt für Anwohnende und Gruppen der sozialen Träger im Stadtviertel aufbauen.

Unsere Themenplakate

Anmeldung und weitere Informationen

Evangelia Kostopoulou

Treffleitung Nachbarschaftsbüro Hasenbergl
Einrichtungsleitung Schickeria Secondhand-Laden

089 452 235 580

kostopoulou@diakonie-hasenbergl.de

Nicole Schmitt

Pädagogische Fachkraft
Beratung und Ehrenamt

089 452 235 782

nicole.schmitt@diakonie-hasenbergl.de

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der